Level 1: Stell dir vor, du wachst auf und bist plötzlich: eine Biene in einem Computerspiel. Du fliegst los und findest eine Blüte, du krabbelst in sie hinein und sammelst den Nektar – Level geschafft! Nächstes Level: Du bist keine Biene mehr. Dieses zweite Level ist viel schwieriger: Du musst allein aufstehen, Frühstück finden und unbemerkt an den schlafenden Eltern vorbei! Level 3: Jetzt musst du die Schule überstehen. Ohne Schultasche, denn die hast du vergessen, dafür mit stinkenden Klamotten und knurrendem Magen.
„Fertig, Ben?“ – „Fertig, Lung!“ – und schon breitet der Silberdrache Lung seine schimmernden Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Auf seinem Rücken das Koboldmädchen Schwefelfell und der sich festkrallende Menschenjunge Ben, der noch nie geflogen ist – schon gar nicht auf einem Drachen!
Wir Menschen erschaffen immer mehr Dinge, die wir nicht mehr kontrollieren und deren Auswirkungen wir nicht vorhersehen können. Auch schon vor über 200 Jahren stellt Mary Shelley in ihrer Science-Fiction Geschichte Frankenstein moralische Fragen zu wissenschaftlichen Experimenten. Darin erweckt der Wissenschaftler Viktor Frankenstein eine Kreatur zum Leben, erschrickt über sie und lässt sie sofort allein. Ohne Sprache, ohne Erinnerungen, ohne Zuneigung. Das Wesen will verstehen und dazugehören – stattdessen wird es gefürchtet, ausgeschlossen, zum Monster gemacht.
Wie unterschiedlich klingt Wasser? Wie hört sich seine Abwesenheit an? Kann ein Wasserfall wirklich reden? Und sind stille Wasser tatsächlich immer tief? Gemeinsam mit dem Regieteam erforschen die Schauspieler*innen die akustischen Eigenschaften der Lebensquelle Wasser.
Nur die Harten kommen in den Garten – oder doch nicht? Was macht einen “echten Mann” aus? Und wer bestimmt das überhaupt? Zwischen Heldentum, Coolness und endloser Absurdität tasten sich drei Figuren durch die kuriose Welt der Männlichkeitsbilder – mit viel Bewegung, ohne Worte, aber mit tausend Fragezeichen.
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