Service für Menschen mit Behinderung

Zwei Smileys

Infos zu barrierearmen Stücken


Aus heiterem Himmel [4+]

Nach dem Bilderbuch von Jon Klassen
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Ein scheinbar ganz normaler Tag: Schildkröte, Gürteltier und Schlange suchen ihren Lieblingsplatz. Sie diskutieren: Wessen Platz fühlt sich am besten an? Möchte man lieber woanders hin? Oder bleibt man, koste es, was es wolle? Die drei Freund*innen ahnen noch nichts vom Ungewöhnlichen im Alltäglichen. Es liegt eine merkwürdige Spannung in der Luft. Irgendetwas stimmt nicht. Aber was nur?

Auf Basis des Bilderbuchs Aus heiterem Himmel von Jon Klassen erzählt das feinfühlige Stück von der Zukunft, der Zugehörigkeit und dem Zufall, von guten und unguten Gefühlen und der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Es lässt uns das Unvorhersehbare sehen und das Unerwartete erwarten. Hinter jeder Ecke oder unter jedem Stein lauert eine Überraschung und ein Abenteuer. Die Wahrscheinlichkeit, dass was vom Himmel fällt, ist zwar klein. Aber nie gleich null …

Drei Personen gucken erschrocken nach oben. Zu ihren Füßen stehen Pappmaché-Figuren: eine Schlange, eine Schildkröte, und ein Gürteltier.


Der Bär, der nicht da war [4+]

Eine Produktion mit Schauspiel und Live-Illustrationen
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: ein Bär. Ein sehr positiv denkender Bär, der gerade noch nicht da war. In seiner Tasche findet der Bär einen Zettel auf dem steht: „Bist du ich?“. „Eine sehr gute Frage“, denkt er und macht sich auf den Weg es herauszufinden.

Auf seiner Suche verirrt er sich fröhlich beim Geradeausfahren und findet zu seiner großen Freude – sich selbst.

„Der Bär, der nicht da war“ erzählt lustvoll, philosophisch und mit absurdem Witz von der Suche nach der eigenen Identität und der Freude an der (Selbst-)Erkenntnis. Eine Ermutigung dazu, der Welt offen, neugierig und gelassen zu begegnen und sich selbst in ihr zu entdecken.

Zwei Menschen sitzen an einem Overhead-Projektor, im Hintergrund ist eine Wand mit bunten Blumen


Es klopft bei Wanja in der Nacht [4+]

Nach dem Bilderbuch von Tilde Michels und Reinhard Michl
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Wanja wohnt in einem kleinen Haus am Waldrand. In einer kalten, sehr stürmischen Winternacht steht plötzlich ein frierender Hase vor seiner Tür. Wenig später folgen ihm ein Fuchs und dann noch ein Bär. Obwohl jeweils der Kleinere sich vor dem nächst Größeren fürchtet, verbringen sie schließlich die Nacht zusammen. Aber kann das gut ausgehen?

Der Kinderbuchklassiker von Tilde Michels (Text) und Reinhard Michl (Bilder) gehört zu den absoluten Lieblingsweihnachtsbüchern. Die Geschichte zeigt einfühlsam und mit Humor, dass in der Not ein friedliches Zusammenleben möglich ist, auch wenn man sich sehr voneinander unterscheidet. Das Buch erhielt 1986 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Bekannt wurde die deutsche Autorin Tilde Michels u.a. mit ihrer Erzählung „Kleiner König Kalle Wirsch“.

Vier Menschen, die miteinander Musik machen


Hier lang! [4+]

Ein Bewegungsstück über Wege, Richtungen und Grenzen
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Drei Figuren suchen sich Gehwege, Umwege und Auswege, kreuz und quer über die Bühne. Rechts oder links rum? Wo lang geht’s und wann geht’s zu weit? Quereinsteigen, oben drunter abkürzen und dann scharf abbiegen! Geradeaus auf bestem Weg in die falsche Richtung! Aber wer bestimmt eigentlich wo es lang geht?

Vielleicht wollen lieber alle ihren eigenen Weg gehen. Im Vor- und Rückwärts wird gestritten, ausprobiert, wieder verworfen und einander geholfen. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und ist der Weg nicht auch das Ziel?

Beschwingt machen sich die Spielenden auf und erzählen tänzerisch vom Mut, auf dem Holzweg zu sein, Grenzen zu sprengen und gemeinsam neue Räume zu schaffen.
Wo soll das alles hinführen? Mach dich auf den Weg zu uns und finde es heraus!

Illustration von einem Labyrinth. Man kann einen Drachenschwanz erkennen, einen kleinen Turm, eine Blume und ein Pferd.


Plitsch! [4+]

Ein Klangstück in Zusammenarbeit mit Liquid Penguin
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Wild blubbern oder sanft gluckern, laut prasseln oder leise perlen, rauschen, klatschen, spritzen, platschen, brausen, toben, schäumen, fließen, sprudeln, quellen, sickern, tropfen … Wie unterschiedlich klingt Wasser? Wie hört sich seine Abwesenheit an?

Ob tosendes Meer, murmelnder Bach oder strömender Regen, ob mit Strohhalm, Wasserschlauch oder Gießkanne, ob Wasserorgel, Gurgelmusik oder Tropfenexperiment: Gemeinsam mit dem Regieteam erforschen die Schauspieler*innen die akustischen Eigenschaften der Lebensquelle Wasser und nähern sich lustvoll experimentell und ganz und gar nicht trocken der Klangwelt unserer wertvollsten Ressource.

Vier Menschen halten Bullaugen in die Höhe, auf denen Fische zu sehen sind.


Krabat [10+]

Von Otfried Preußler | Live-Hörspiel
Geeignet für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

Träume locken Krabat zur Mühle im Koselbruch, wo ihn der unheimliche Meister als zwölften Lehrjungen in seine Dienste aufnimmt. Auf der Mühle wird nicht nur Korn gemahlen, sondern der Müllermeister unterrichtet seine Lehrlinge auch in den dunklen Künsten. Eifrig lernt Krabat die Geheimnisse der schwarzen Magie. Doch der Preis dafür ist hoch.

Otfried Preußler erzählt in diesem Klassiker der Jugendliteratur eine poetische Geschichte über die Verführungskräfte von Macht und Magie, über Verlust und Verrat, über Mut und die eigene Verantwortung in einem autoritären System. Ein Märchen über das Erwachsenwerden und über das Erlangen von Vertrauen in die eigene Stärke – und damit der Möglichkeit, frei zu sein.

Drei Schauspieler vor einem Tisch mit vielen Requisiten, dahinter ein Mühlrad


Shake it off! [11+]

Bewegungsperformance für drei Schauspieler
Geeignet für Menschen mit Sprachverständnisstörungen oder wenig Deutschkenntnissen

Nur die Harten kommen in den Garten – oder doch nicht? Was macht einen “echten Mann” aus? Und wer bestimmt das überhaupt? Zwischen Heldentum, Coolness und endloser Absurdität tasten sich drei Figuren durch die kuriose Welt der Männlichkeitsbilder – mit viel Bewegung, ohne Worte, aber mit tausend Fragezeichen.

Was passiert, wenn jemand auftaucht, der so gar nicht ins Raster passt, die Normen kräftig durcheinanderwirbelt und aus der Reihe tanzt? Und wie geht es weiter, wenn die fragile Ordnung ins Wanken gerät?

Dieses außergewöhnliche Theaterstück ohne gesprochene Sprache ist ein wilder Wirbel durch die Welt der Rollenklischees. Es spielt mit Identitäten, Erwartungen und Freiheitssuche – überraschend, unterhaltsam und tiefgründig zugleich …

Zwei Männer mit Schlden, Schwertern und Lanzen, dahinter ein dritter Mann mit einem Ball


Frankenstein – How to create Monsters [14+]

Nach Mary Shelley
Von Sticky Fragments
Mit integrierter kreativer Audiodeskription

Geeignet für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

Wir Menschen erschaffen immer mehr Dinge, die wir nicht mehr kontrollieren und deren Auswirkungen wir nicht vorhersehen können. Auch schon vor über 200 Jahren stellt Mary Shelley in ihrer Science-Fiction Geschichte Frankenstein moralische Fragen zu wissenschaftlichen Experimenten. Darin erweckt der Wissenschaftler Viktor Frankenstein eine Kreatur zum Leben, erschrickt über sie und lässt sie sofort allein. Ohne Sprache, ohne Erinnerungen, ohne Zuneigung. Das Wesen will verstehen und dazugehören – stattdessen wird es gefürchtet, ausgeschlossen, zum Monster gemacht.

Die Physical Theatre Gruppe Sticky Fragments erarbeitet gemeinsam mit überzwerg-Schauspielenden anhand dieses Klassikers ein Stück über den Menschen, Fortschritt und Verantwortung. Es lädt dazu ein, Anders-Sein zuzulassen und Einsamkeit zu bekämpfen, Sanftmut und Empathie zu üben und füreinander Sorge zu tragen.

In der Inszenierung blicken wir unserem eigenen monströsen Menschsein ins Gesicht und verlieren uns in Science-Fiction Welten, um uns selbst schaurig schön im Jetzt wiederzufinden.

Illustration von einem Labor: In der Mitte ein Bunsenbrenner, darüber ein Herz in einem Reagenzglas, rechts davon ein Behälter mit einer grünen Flüssigkeit und einem Fisch. Verschiedene Instrumente liegen herum, im Hintergrund erkennt man Computer

Informationen in Leichter Sprache

HIER findet ihr Infos in Leichter Sprache zu folgenden Themen:

  • über unser Haus
  • über unsere Mitmach-Angebote
  • über die barrierearmen Stücke
  • wie ihr zum überzwerg kommt
  • wie hoch die Preise sind
  • wie ihr Karten kaufen könnt
  • wie ihr zu uns Kontakt aufnehmen könnt

Infos für Rollstuhlfahrer*innen

Menschen mit Behinderung bekommen vergünstigte Eintrittspreise.
Die Begleitperson eines Menschen mit Schwerbehindertenausweis hat freien Eintritt.
Das Theater ist mit dem Rollstuhl zugänglich.
Es sind auch Toiletten, Rollstuhlplätze im Theater (nach Voranmeldung) und Parkplätze für Menschen mit Behinderung vorhanden.

Kulturbegleiter*innen

Der Kulturschlüssel Saar vermittelt für Senior*innen oder Menschen mit Behinderung ehrenamtliche Kulturbegleiter*innen.

Kulturschlüssel Saar
Dudweilerstraße 72
66111 Saarbrücken
+49 (0)681 84491820
info@kulturschluessel-saar.de
www.kulturschluessel-saar.de

Das Haus

Der Eingang zum Hof des überzwerg. Im Vordergrund ein offenes Tor, dahinter ein rot gepflasteter Hof und im Hintergrund ein gelbes Gebäude.

Das ist der Eingang zum Hof des überzwerg – Theater am Kästnerplatz. Alles ist ebenerdig.
Im Hintergrund ist das gelbe Theaterhaus zu sehen.

Der Eingang zum Gebäude des überzwerg – Theater am Kästnerplatz
Der Eingang zum Foyer des überzwerg – Theater am Kästnerplatz: zwei offene Glastüren, dahinter ein Foyer mit Sitzgelegenheiten.

Das ist der Eingang zum Theatergebäude. Er ist breit genug für Rollstühle. Leider gibt es noch keinen automatischen Türöffner. Das Kassenpersonal hilft aber immer gern! 🙂

Das ist der Eingang zum Foyer. Die beiden Flügeltüren sind breit genug für Rollstühle.

Der Kassenbereich des überzwerg – Theater am Kästnerplatz: Eine Theke in orange, gelb und rot, darüber rechteckige Hängelampen, im Hintergrund sind Plakate von Stücken an den Wänden.
Die Garderobe des überzwerg – Theater am Kästnerplatz: Ein offener Raum mit Haken in verschiedenen Höhen, Bänken und Spinden zum Verschließen von Wertsachen.

Das ist der Kassenbereich. Hier kann man Karten und Getränke kaufen und bestellte Karten abholen.

Das ist die Garderobe. Hier kann man Jacken und Mäntel aufhängen und seine Wertsachen sicher abschließen.

Der Eingang zum Zuschauerraum des Theaters
Der Eingang zur Theaterpädagogik und zur barrierefreien Toilette.

Das ist der Eingang zum Zuschauer*innen-Raum. Er ist breit genug für Rollstühle.

Das ist der Eingang zur behindertengerechten Toilette. Er befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Hofs. Bei Bedarf begleiten wir euch gern dorthin. Leider gibt es auch hier noch keinen automatischen Türöffner, aber wir helfen gern!

Das ist der Flur, der zur behindertengerechten Toilette führt. Es gibt eine Rampe für Rollstuhlfahrer*innen. Die Tür öffnet nach innen. Der Raum hat genügend Platz, um mit einem Rollstuhl zu wenden. Rechts und links der Toilette gibt es klappbare Haltegriffe. Das Waschbecken ist unterfahrbar. Der Spiegel ist tiefsitzend.

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, könnt ihr euch für unsere THEATERPOST anmelden, in der wir euch regelmäßig über aktuell laufende Stücke und das anstehende theaterpädagogische Angebot informieren.

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