Ein silberner Drachenkopf, an den sich ein Puppenjunge anschmiegt. Daneben erkennt man den Puppenspieler

Drachenreiter

Sa. | 11.12.1999 | 09:30 Uhr

Ein silberner Drachenkopf, an den sich ein Puppenjunge anschmiegt. Daneben erkennt man den Puppenspieler
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Ein silberner Drachenkopf, an den sich ein Puppenjunge anschmiegt. Daneben erkennt man den Puppenspieler

„Fertig, Ben?“ – „Fertig, Lung!“ – und schon breitet der Silberdrache Lung seine schimmernden Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Auf seinem Rücken das Koboldmädchen Schwefelfell und der sich festkrallende Menschenjunge Ben, der noch nie geflogen ist – schon gar nicht auf einem Drachen!

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Die drei suchen den „Saum des Himmels“, das Gebirge aus dem die Drachen ursprünglich kommen und von dem niemand weiß, wo es liegt. Denn die Drachen sind in Gefahr, weil die Menschen sich überall breit machen mit ihren Städten, Autobahnen und Staudämmen! Wo bleibt da noch Platz für Drachen? 

Für Ben beginnt eine abenteuerliche Reise, als die beiden magischen Wesen ihn mitnehmen, weil er Landkarten lesen kann und so einsam wirkt. Auf, in Richtung Osten!

Team & Infos

Roman von Cornelia Funke, für die Bühne bearbeitet von Moritz Seibert und Marco Dott,
für Figurentheater eingerichtet von Hannes Kapsch

In Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater

REGIE: Hannes Kapsch
SPIEL: Anna Bernstein, Esther Browning, Eva Coenen, Maximilian Teschemacher, Julius Warmuth
MUSIK: Mathias Baresel
BÜHNE, KOSTÜM, PUPPEN: Ulrike Langenbein 
DRAMATURGIE: Andrina Imboden, Bettina Schuster-Gäb 
REGIEASSISTENZ: Reinhold Rolser
THEATERPÄDAGOGIK: Anna Arnould-Chilloux, Miriam Gwosdz, Anna Lankes, Jessica Schultheis
TECHNIK: Andreas Braun, Thomas Braun, Marc Schummer
PREMIERE: 27. September 2026

Presseecho

„Natürlich geht es in dieser Geschichte um Gut und Böse und die vielen Schattierungen dazwischen. Aber es geht auch um Freundschaft, Gemeinsamkeit, Verlässlichkeit, die helfen, viele Hindernisse zu überwinden […] ‚Drachenreiter‘ im überzwerg verspricht einen sehr gelungenen Theaterbesuch für Groß und Klein ab 10 Jahren.“
(Steffi Schlutter, Saarländischer Rundfunk)

„Das Stück nimmt uns mit auf eine Heldenreise. […] Es überrascht, wie äußerlich zurückhaltend diese Inszenierung von Hannes Kapsch ans Werk geht – die Dekoration ist erst minimal, mit zwei Podesten in schwarzer Bühnenlandschaft und sechseckigen Formen […]. Die eigentlichen Welten formen sich im eigenen Kopf, durch die Texte, durch Geräusche – die Inszenierung vertraut souverän ganz auf die Fantasie des Publikums. […] Es fasziniert, wie man beim Schauen auf die Puppen – entworfen von Ulrike Langenbein, ebenso wie das Bühnenbild und die Kostüme – die Spielerinnen und Spieler dahinter nahezu vergisst. […] Ein berührendes, aber nicht gefühliges Stück ist ‚Drachenreiter‘. Von Freundschaft wird erzählt, aber unsentimental.“
(Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung)

„In Kapschs Händen wird Funkes Fantasy-Klassiker zu einem atmosphärisch dichten Figurentheater. Geschickter Licht- und Soundeinsatz lassen suggestiv Landschaften und Geschöpfe entstehen. Dazu haucht das flucks-Ensemble den Puppen Leben und sogar Persönlichkeit ein. All das macht ‚Drachenreiter‘ absolut reizvoll. Ein Plädoyer für Zusammenhalt und Freundschaft ab 10 Jahren.“
(Oliver Sandmeyer, Saartext)

„Was auf der Bühne im Theater Überzwerg passiert, ist magisch: Zwei Schauspielerinnen des Theaters, der Puppenspieler und drei Puppen stellen sich wiegend hintereinander, und schon fliegt Drache Lung. Die Inszenierung von Hannes Kapsch lässt reichlich Platz für Kopfkino, was auch an der gelungenen Ausstattung liegt: Der Drache Lung besteht aus einem Kopf, gespielt von Maximilian Teschemacher, Ben ist eine Puppe, mit der Puppenspieler Julius Warmuth quasi verschmilzt, und Schwefelfell wird von der Schauspielerin Eva Coenen gespielt. Somit ist „Drachenreiter“ ein turbulentes, vielschichtiges und spannendes Kindertheaterstück.“
(Karin Mayer / Gina Schwan, Saarländischer Rundfunk)

Hinweise

Sprache
– textstarkes Stück

Sensorische Reize:
– Kunstblut (Darstellung von totem Tier)
– Laute Geräusche und Musik
– Nebel

Barrierefreiheit
– Rollstuhlplätze vorhanden. Bitte vorab reservieren unter +49 (0)681 958 283-0.
Begleitpersonen haben freien Eintritt.

 

 

© Martin Sigmund

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