Drei Personen gucken erschrocken nach oben. Zu ihren Füßen stehen Pappmaché-Figuren: eine Schlange, eine Schildkröte, und ein Gürteltier.

Aus heiterem Himmel

So. | 19.4.2026 | 11:00 Uhr
Zwischen Wüstenpflanzen steht eine Person mit entspanntem Gesichtsausdruck und geschlossenen Augen. Im Hintergrund ist eine Art Monster mit Riesemkopf und einem Auge zu sehen, daneben eine weitere Person, die sich die Augen zuhält.
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Zwischen Wüstenpflanzen steht eine Person mit entspanntem Gesichtsausdruck und geschlossenen Augen. Im Hintergrund ist eine Art Monster mit Riesemkopf und einem Auge zu sehen, daneben eine weitere Person, die sich die Augen zuhält.

– Ich schließe gern die Augen und stelle mir die Zukunft vor. – Tust du das jetzt gerade? – Ja. Komm. Schließ deine Augen und mach mit.

Ein scheinbar ganz normaler Tag: Schildkröte, Gürteltier und Schlange suchen ihren Lieblingsplatz. Sie diskutieren: Wessen Platz fühlt sich am besten an? Möchte man lieber woanders hin? Oder bleibt man, koste es, was es wolle? Die drei Freund*innen ahnen noch nichts vom Ungewöhnlichen im Alltäglichen. Es liegt eine merkwürdige Spannung in der Luft. Irgendetwas stimmt nicht. Aber was nur?

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Auf Basis des Bilderbuchs Aus heiterem Himmel von Jon Klassen erzählt das feinfühlige Stück von der Zukunft, der Zugehörigkeit und dem Zufall, von guten und unguten Gefühlen und der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Es lässt uns das Unvorhersehbare sehen und das Unerwartete erwarten. Hinter jeder Ecke oder unter jedem Stein lauert eine Überraschung und ein Abenteuer. Die Wahrscheinlichkeit, dass was vom Himmel fällt, ist zwar klein. Aber nie gleich null …
 

Team & Infos

Nach dem Bilderbuch von Jon Klassen

REGIE: Lara Kaiser
AUSSTATTUNG: Madalena Wallenstein de Castro
SPIEL: Anna Bernstein, Nicolas Bertholet, Jessica Schultheis
MUSIK: Elias Weber
DRAMATURGIE: Andrina Imboden
REGIEASSISTENZ: Antonia Esser
TECHNIK: Andreas Braun, Thomas Braun, Marc Schummer
THEATERPÄDAGOGIK: Felicitas Becher, Miriam Gwosdz, Anna Lankes
PREMIERE: 12. April 2026

Presseecho

„Es geht ums Spüren – Theater Überzwerg überrascht mit Kinderbuch-Inszenierung

Wenig Aktion, viel Atmosphäre: Das Theater Überzwerg setzt auf feine Zwischentöne. Und die treffen erstaunlich genau ins Herz. Es passiert nicht viel in diesem Theaterstück nach einer Bilderbuchvorlage. Oder vielleicht doch, wenn man nur die richtigen Antennen hat, um zu spüren, nachzuspüren, was zwischen Lebewesen passiert. […] Da geht es immer ums Spüren: Was einem guttut, was nicht, ob man mit den anderen sein will oder lieber allein, ob man gemocht wird, ob man dabei sein darf oder unerwünscht, ausgeschlossen ist. […] Ausstatterin Madalena Wallenstein de Castro […] hat dankenswerterweise auch hellere und ein kleines bisschen fröhlichere Farben ins Spiel gebracht. Sehr gut gelingt es ihr, den reduzierten, ruhigen Stil des Illustrators Klassen nachzuempfinden, ohne ihn zu kopieren.“
(Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung)

„Mit fabelhafter Balance gelingt es Kaiser nicht nur die Kleinsten abzuholen. „Aus heiterem Himmel“ verfügt neben Gefühl und Witz über genügend Tiefgang, um auch Erwachsene abzuholen. Das Spiel der drei Darstellenden verbindet sich mit den von ihnen bewegten Tierfiguren zu tollen Charakteren. Ein entzückendes Stück über Zufälle und Zusammenhalt für alle ab vier Jahren.“
(Oliver Sandmeyer, Saartext)

„So erzählt das Stück von Zufall, Zukunft, Zugehörigkeit – und von den vielen Gefühlen, die in einer Freundschaft stecken können. […] Relativ ruhige 45 Minuten Kindertheater – mit viel Raum für Fantasie. Das Ende bleibt offen, lässt die Zuschauer aber nicht ratlos zurück.“
(Steffi Schlutter, Saarländischer Rundfunk)

Hinweise

Sprache
– wenig deutsche Lautsprache
– bildstark

Sensorische Hinweise
– teils laute Geräusche

Barrierefreiheit
– Rollstuhlplätze vorhanden. Bitte vorab reservieren unter +49 (0)681 958 283-0.
Begleitpersonen haben freien Eintritt.


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© Astrid Karger

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