SPIELSTARK 2024: Lauf Rad, lauf

Mi | 28.02.2024 | 09:00 Uhr

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„Lauf Rad, lauf“ erzählt sehr frei die Geschichte von Karl Drais, dem Erfinder des Laufrades. Drei begeisterte Fahrradfahrer*innen nehmen uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und in einen Alltag, der geprägt ist von Armut, Ungleichheit und einer einzigartigen Naturkatastrophe: dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora. Die Folge: „ein Jahr ohne Sommer“, weltweite Ernteausfälle, Menschen hungern, Tiere, Pferde. Dies wird mit ein Auslöser für Karls wichtigste Erfindung: ein Transportmittel, das nicht gefüttert werden muss. Karl und – in unserer Geschichte – seine einzige Schwester Amalia leben unter der Fuchtel ihres alleinerziehenden Vaters. Dieser Polizeidirektor und spätere Oberhofrichter hat wenig Verständnis für die Leidenschaft seiner Kinder: das Erfinden von Flugmaschinen, von Sparöfen, Spaghetti-Eismaschinen und einer Kutsche ohne Pferde. Lauter verrückte Ideen, auf die die Kinder während diverser Ausbrüche von Zuhause kommen. Doch diese Erfindungen stoßen weder beim Vater, noch an oberster Stelle, nämlich beim Fürsten, noch beim Volk auf Interesse. Als Karl und Amalia auf dem Maimarkt in Mannheim schließlich das Laufrad wieder einmal erfolglos anzupreisen versuchen, stellt sich ein maskierter Mann vor, dem das Velociped sehr gefällt und der Karl eine besondere Wette anbietet.

„Lauf Rad, lauf“ ist ein Stück für die ganze Familie. Es ist die Geschichte zweier wissbegieriger, begeisterter Kinder, die die Welt im Kleinen verändern möchten, und die trotz erheblichen Widerstandes nie aufgeben.


Von Jean-Michel Räber
Eine Produktion von Chawwerusch, in Kooperation mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

ES SPIELEN: Miriam Grimm, Danilo Fioritti, Stephan Wriecz
REGIE & MUSIK: Andreas Krüger
DRAMATURGIE: Walter Menzlaw
BÜHNEN- & KOSTÜMBILD: Franziska Smolarek
PRODUKTIONSLEITUNG: Stephan Wriecz
REGIEASSISTENZ: Celina Hellmann
TECHNIK: Augusto Madrigal Sanchez, Georg Seyboldt
PREMIERE: 24. September 2021
DAUER: 70 Minuten

PRESSE ECHO

Im Mittelpunkt stehen drei Figuren – ein alleinerziehender Vater, Tochter und Sohn – und Fragen zum Klimawandel. Was anstrengend klingt, war eine Riesensause, mit der die Theatertruppe dem Pirmasenser Publikum einen kurzweiligen Abend bescherte, voller Humor, Erfindungsgeist und jugendlicher Power.

Miriam Grimm als Amalia und Stephan Wriecz als Laufraderfinder Karl sprühten nur so vor Fantasie, Spieltrieb und Kreativität, mit der sie sich ihre Welt erschaffen, allen Problemen zum Trotz. Und die Figur des Vaters (Thomas Kölsch) wandelt sich vom strengen „Sockenfurzrindvieh“, wie ihn die Kinder in ihrer geheimen Zeichensprache nennen, zu einem liebevollen Mann, der stolz auf seinen Sohn ist. (…)

„Lauf Rad, lauf“ ist ein Sammelsurium an wunderbar erzählten Fragmenten, die ernste Dinge kunterbunt und witzig auf dem Punkt zu bringen wissen.

(DIE RHEINPFALZ, 20.03.2023)



SPIELORT

Theater am Ring, Saarlouis


Die Vorstellung entfällt leider.

© Walter Menzlaw

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