Denk ich an D

Von Corinna Sigmund
Eine Stückentwicklung zum Thema Fremdsein und Heimat
Empfehlung für Schulvorstellungen: Klassenstufen 9-13

Woher kommst Du? Was willst Du? Was willst du hier?
Suchst Du etwas? Vermisst Du jemanden? Hallo, wie geht`s Dir?
Was machst Du gerade? Was glaubst Du: Wo bist Du hier hingeraten? Wie läuft das ab? Was kommt Dir komisch vor?
Was macht Dir Angst? Hallo?
Und wirst Du bleiben?

Es treten auf: Nachbarn, Paare, Außenseiter, Dörfler und Städter, Schwärme und Superorganismen, beste Deutsche, weitere Deutsche, Ausländer und Inländer, Freiherr von Knigge, ein Mann, der schläft, Hoaxes und viele, viele Schuhe.

Das überzwerg-Ensemble hat zusammen mit der in Berlin lebenden Autorin Corinna Sigmund eine Collage und ein Jugendstück entwickelt. In Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema Flucht wird von gelungenen und schwierigen Ankünften in Deutschland erzählt. Das Stück stellt Fragen an die Ankommenden. Es stellt aber auch Fragen an die, die schon hier sind. Wie kann es allen Seiten gelingen, "irgendwie ein Mensch zu sein"? (Hannah Arendt)

Corinna Sigmund war 2008 Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. 2010 gewann sie den Förderpreis des Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheaterpreises für ihr Stück 'Hello-Goodbye'. 2015 wurde ihre Stückentwicklung 'Ein Bodybild' zu Augenblick Mal, dem deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen eingeladen.

Regie: Bob Ziegenbalg
Ausstattung: Dorota Wünsch
Musik: Martin Lutz
Spiel: Anna Bernstein, Sabine Merziger, Reinhold Rolser, Jaschar Sarabtchian
Spieldauer: 60 Minuten
 
Presse Echo: 

„Vier Paar Kinderschuhe im Spotlight auf dunkler Bühne. Über Lautsprecher tobt der Krieg, man hört Getrampel, Rennen. (...) Die vier Schauspieler (...) kippen noch mehr Schuhe aus Koffern auf die Bühne. Sie werden sortiert, kommentiert und geordnet, die weißen nach links, die schwarzen nach rechts. Die Schuhe erzählen Geschichten - sie stehen für individuelle Schicksale. Ein eindrückliches, beklemmendes Bild. Wer hat die Schuhe getragen? Wo sind sie gelaufen?“ (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Esther Brenner)

SR Fernsehen // Aktueller Bericht vom 16.11.16