Ins Nordlicht blicken

Von Cornelia Franz
Bühnenfassung von Annalena Küspert und Manuel Braun

Empfehlung für Schulvorstellungen: Ab Klassenstufe 9

Im Jahr 2011 geht der 17jährige Pakkutaq Wildhausen als blinder Passagier an Bord des Kreuzfahrtschiffs MS Alaska. Hinter sich lässt er das „langweiligste Leben im langweiligsten Dorf der Welt“. Gemeint ist damit Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, in der er die letzten acht Jahre seines Lebens verbracht hat. Dort begleiten ihn das Erwachsenwerden, ein alkoholkranker Vater, Zukunftsängste und verwirrte Gefühle. Grönland bietet ihm keine Zukunft. Pakkutaq ergreift die Chance und lässt sein altes Leben und Grönland hinter sich. Aber auf der Überfahrt kommt es zu einem dramatischen Ereignis.  
Neun Jahre später, im Jahr 2020, ist Grönland wieder das Ziel der MS Alaska: eine immer grüner werdende Insel, das ewige Eis dramatisch geschmolzen. An Bord ist wieder Pakkutaq Wildhausen, allerdings mit neuer Identität. Er ist auf einer Reise in die Vergangenheit und muss sich dabei seinem dunklen Geheimnis stellen. Und er trifft das Mädchen Shary, die noch einmal das Grönland ihrer Eltern sehen möchte, bevor das Eis endgültig schmilzt.

Der Erfolgsroman von Cornelia Franz erzählt eine aktuelle Geschichte über Verantwortung und Schuld, über die Suche nach der Identität und das Wachsen einer eigenständigen Persönlichkeit.
In der Theaterfassung prallen die Vergangenheit und die Zukunft eines Menschen in direktem Szenenwechsel aufeinander.
 

Regie: Stephanie Rolser
Ausstattung: Dorota Wünsch
Spiel: Gerrit Bernstein, Nicolas Bertholet, Eva Coenen
Spieldauer: 90 Minuten
Presse Echo: 

"Die drei Schauspieler Nicolas Bertholet, Gerrit Bernstein sowie Eva Coenen (...) schaffen es durch ihr kongeniales Zusammenspiel die Zuschauer in die Geschichte hineinzuziehen. Auch die Begleitmusik wird von den dreien gemacht (...). Das erzeugt immer wieder eine besondere Stimmung. Die Handlung springt zwischen den Jahren 2011 und 2020 hin und her, zudem zwischen verschiedenen Schauplätzen. Dass die Zuschauer, durch diese Asynchronität herausgefordert, dem Geschehen problemlos folgen können, , ist die große Leistung der vielschichtigen Aufführung." (Saarbrücker Zeitung, Oliver Sandmeyer)
 

SR Fernsehen // Aktueller Bericht vom 2.2.2018

Termine
Dienstag, 27. Februar 2018 - 10:00
Mittwoch, 28. Februar 2018 - 10:00
Donnerstag, 01. März 2018 - 9:30
Freitag, 02. März 2018 - 19:30
Dienstag, 06. März 2018 - 10:00
Mittwoch, 07. März 2018 - 10:00
Donnerstag, 08. März 2018 - 10:00
Mittwoch, 21. März 2018 - 10:00
Donnerstag, 22. März 2018 - 10:00
Freitag, 23. März 2018 - 10:00
Freitag, 23. März 2018 - 19:30
Dienstag, 17. April 2018 - 10:00
Mittwoch, 18. April 2018 - 10:00
Donnerstag, 19. April 2018 - 10:00
Freitag, 20. April 2018 - 10:00
Samstag, 02. Juni 2018 - 19:30
Montag, 04. Juni 2018 - 10:00
Dienstag, 05. Juni 2018 - 10:00